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Resilienz von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien

Resilienz ist "(…) die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken"[1] und kann als eine Zusammensetzung von mehreren Einzelfähigkeiten verstanden werden, die nicht nur helfen, Krisensituationen zu bewältigen, sondern auch notwendige Entwicklungsaufgaben zu meistern[2]. Resilienz sollte dabei nicht als stabile, überdauernde Persönlichkeitseigenschaft verstanden werden, sondern als sich dynamisch im Laufe des Lebens verändernde Kapazität im Kontext der Mensch-Umwelt-Interaktion über Situationen hinweg, die Anpassungsleistungen des Individuums erfordern.[3]

Es gibt viele unterschiedliche personale und soziale Ressourcen, die die psychische Widerstandskraft von Kindern und Jugendlichen stärken.

Auf dieser Seite werden zeitnah fachliche Informationen zum Thema veröffentlicht. Zurzeit wird eine Bestands- und Bedarfsanalyse zum Thema Resilienzförderung durchgeführt.

[1] Wustmann, C.: Resilienz. Widerstandsfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. Weinheim: Beltz 2004, S. 18.

[2] Fröhlich-Gildhoff, K., Rönnau-Böse, M.: Was ist Resilienz und wie kann sie gefördert werden? Forschung. TELEVIZION. 31(2018), Nr. 1, S. 4-8.

[3] Bengel, J., Meinders-Lücking, F., Rottmann, N.: Schutzfaktoren bei Kindern und Jugendlichen. Stand der Forschung zu psychosozialen Schutzfaktoren für Gesundheit. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.): Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung, Band 35. Köln: BZgA 2009.